Wege gehen - Ziele erreichen
Das Notebook vor Augen
Wednesday, May 14, 2008
Samplitude
Das Programm ist störrisch und setzt unangenehm viel Basiswissen voraus. Es erklärt sich kaum selbst und reagiert streckenweise nur auf Tastaturbefehle statt auf die Maus. Bin müde.
Bin doch nicht in den Sprecherziehungskurs gekommen. Er war schon voll. Morgen abend bin ich im Schillergarten. Dort zeichnen wir bis 24 Uhr Dixiland auf und schneiden danach bis 4 Uhr. Ich hab zwei Freikarten für die Bestattungsmesse zur Pressekonferenz bekommen. Sie hat an drei Tagen geöffnet. Vielleicht lasse ich mir das Aufnahmegerät am Sonntag geben und gehe zu den Ständen. Es ist eine Fachmesse ohne Publikumsverkehr. Das letzte Mal sei kaum Publikum gekommen. Es ist die einzige Bestattungsmesse deutschlandweit. Die Diamant- und die Naturbestattung interessieren mich. Die meisten städtischen Bestattungen erfolgen per Feuerbestattung, nur 1,6 Prozent sind Erdbeisetzungen. Immer mehr wählen die anonyme Bestattung auf der Wiese, bei der bis zu zwanzig Urnen auf einem Wiesenstück vergraben werden, die einzelne Urne aber nicht exhuminiert werden kann.
Irgendwann schreibe ich meinen Nachruf
Dunkelheit ... Licht,
Angst und Mißtrauen ... Liebe,
Verzweiflung ... Lust,
Neid ... Lebensfreude.
Ich war zur Pressekonferenz der Pieta 2008.
Angst und Mißtrauen ... Liebe,
Verzweiflung ... Lust,
Neid ... Lebensfreude.
Ich war zur Pressekonferenz der Pieta 2008.
Tuesday, May 13, 2008
Im Radio war alles überwältigend neu. Warum da so viele Reglerknöpfe sind, ist mir unverständlich. Ich muss mir jeden Handgriff einzeln und mehrfach erklären lassen. Am 23. Mai will ich Jeff Smart und Harald Helbig vorstellen.
Monday, May 12, 2008
Hab grad gelesen, dass inzwischen Schamlippenverkleinerung in Narkose angeboten wird. Dass bei Colitis ulcerosa sogar Colektomien ohne Anus-praeter-Rückverlagerung gemacht werden, habe ich gestern dazu gelernt und gleich wieder einen schizoiden Schub bekommen. Was heißt schizoid ... Es war wahrscheinlich kein Wahn: Da schneidet einer einfach weg, was passager stört, statt es zu sanieren und alle Welt nimmt es gelassen hin, inklusive der Betroffenen, die ihre Schamgrenze glücklicherweise so weit überwindet, dass sie überhaupt von der OP spricht. Nie wieder Narkosen machen, nie wieder jemandem Gelegenheit geben, seinen Gegenüber unwidersprochen zu verstümmeln. Ich bin immer noch wütend. Hab den halben Vormittag nach Stoma-Badeanzügen gesucht vor lauter Wut. Warum hat die sich operieren lassen, statt es konservativ zu behandeln? Warum kenne ich sie erst so kurz? Warum verdammt hat der den Darm gleich entfernt, statt ihn ruhigzustellen? Mir ist einsam. Am 19. Mai geht Mutter in die Klinik. Bis jetzt ist das, worauf sie sich einlässt, noch überschaubar. Vater kauzt wegen seinem Rücken rum und scheint keine Lust zum Muskelaufbau zur Schmerzreduktion zu haben. Es fehlt nicht viel, dass er sich auf irgendeinen OP-Tisch legt, um wahllos Hüfte und Rücken revidieren zu lassen. Warum sehnen sich Menschen nur so nach Einschnitten? Und warum ist es inzwischen so leicht, unters Messer zu kommen? Indikationsgerechtes Veräußern von Krankenversicherungsleistungen ... Das passt zu der Invasivpsychiatrie, die ich kennengelernt habe. Wenn Geld und Leistung marktnäher verknüpft sind, muss schon ein sehr übersichtlicher Informationspool verfügbar sein, um sich vor Fehlentscheidungen schützen zu können. Schamlippenverkleinerung ... Verdammt. Ich weiß nicht, worüber ich mich mehr aufregen soll - über dieses irrwitzig operative Begleiten von Angstschiss oder über die kitzlernahe Beschneidung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass reduzierte Schamlippen keinen Einfluss auf die Erregbarkeit der Headschen Zone haben. Ich muss schon wieder an den Surfer denken, der nach Akustikusneurinom-OP und Gesichtsplastik jedes Mal zwinkerte, sobald er schluckte. Der Neurochirurg war ein Idiot. Bloß nicht so genau hingucken, hatte ich mir vorgenommen, um nicht zu explodieren. Gesurft ist er wie ein Gott. Ob er einen guten Anwalt hatte, um die OP-Folgen finanziell auszugleichen, weiß ich nicht. Wie ausweglos Beratungsgespräche mit Chirurgen sind, kann ich auch nur ahnen, ausgehend von den anästhesiologischen Aufklärungsbögen der 90er Jahre. Zum Glück ist das alles lange her. Ich freu mich auf das Praktikum bei auDDite. Etwas Schönes zu erleben tut gut. Irgendwann sind die Selbsthilfegruppen in Sachsen hoffentlich auch so interaktiv wie die Freier im Sachsenforum.
Mich würgt es immer noch wenn ich an den Idioten denke, der Tim einen Zahn gezogen hat, weil er die Vitalitätskontrolle nach Lokalanästhesie gemacht hat. Ich war nicht dabei. Verdammt, ich war nicht dabei. Bin schon wieder in Kalaschnikoff-Stimmung und kein bißchen sachlich. Irgendwo ein Mikro und dann open end labern, bis der Letzte eingeschlafen ist oder zu kotzen anfängt, ist es nicht. Ich hab noch keine Ahnung, was ich die einzelnen Bands frage. Vielleicht Biografisches. Ob das verbindet? Ich muss positiv denken, grübel. Ich will. Ich will positiv denken. Warum kenne ich noch keinen Dresdner Produzenten und Songwriter? Ich habe noch nicht mal einen Suchweg.
Mich würgt es immer noch wenn ich an den Idioten denke, der Tim einen Zahn gezogen hat, weil er die Vitalitätskontrolle nach Lokalanästhesie gemacht hat. Ich war nicht dabei. Verdammt, ich war nicht dabei. Bin schon wieder in Kalaschnikoff-Stimmung und kein bißchen sachlich. Irgendwo ein Mikro und dann open end labern, bis der Letzte eingeschlafen ist oder zu kotzen anfängt, ist es nicht. Ich hab noch keine Ahnung, was ich die einzelnen Bands frage. Vielleicht Biografisches. Ob das verbindet? Ich muss positiv denken, grübel. Ich will. Ich will positiv denken. Warum kenne ich noch keinen Dresdner Produzenten und Songwriter? Ich habe noch nicht mal einen Suchweg.
Fernweh
Ich liebe dich, geht mir immer öfter durch den Kopf.
Befristete Arbeitsverhältnisse nehmen zu, und das Modell der klassischen Erwerbsbiografie läuft aus, sagt Sabine Kanzler-Magrit. "Auch das Verhältnis jedes einzelnen Mitarbeiters zum eigenen Unternehmen verändert sich. Vermutlich hin zu mehr emotionaler Distanz, hin zu eher sachlich geprägtem Austausch von Leistung und Können gegen Geld und Prestige."
Morgen beginnt mein befristetes Arbeitsverhältnis bei auDDite. 70 Bands habe ich gemailt, vierzig Rückmeldungen und drei Interviewzusagen. Immerhin. Die Ausbeute war besser, als ich erwartet hatte. Sogar Franz hat zugesagt. Hab Guy Chambers gemailt: "Herzliche Gruesse aus Dresden." Ninas Praktikum im Juni soll ein Sozialpraktikum sein, was immer das bedeutet. Das Abi ist bald vorbei.
Befristete Arbeitsverhältnisse nehmen zu, und das Modell der klassischen Erwerbsbiografie läuft aus, sagt Sabine Kanzler-Magrit. "Auch das Verhältnis jedes einzelnen Mitarbeiters zum eigenen Unternehmen verändert sich. Vermutlich hin zu mehr emotionaler Distanz, hin zu eher sachlich geprägtem Austausch von Leistung und Können gegen Geld und Prestige."
Morgen beginnt mein befristetes Arbeitsverhältnis bei auDDite. 70 Bands habe ich gemailt, vierzig Rückmeldungen und drei Interviewzusagen. Immerhin. Die Ausbeute war besser, als ich erwartet hatte. Sogar Franz hat zugesagt. Hab Guy Chambers gemailt: "Herzliche Gruesse aus Dresden." Ninas Praktikum im Juni soll ein Sozialpraktikum sein, was immer das bedeutet. Das Abi ist bald vorbei.
1., 2., 3.
Nina hat keine Lust, in dem Raumfahrtzentrum Praktikum zu machen. Ich soll sie machen lassen, sagen Franzens Eltern. Hab einen "Straßenbahn-Gegenüber" bei ihnen getroffen. Die reagierte auf mein WirHabenUnsJaSchonOftGesehen mit Oh,IchWerdeBeobachtet.DasMachtMirAberKeineAngst - sie hat mich offensichtlich nicht gesehen. Komisch. Die steht fast täglich in der selben Bahn. Aber das ist es wahrscheinlich: Sie steigt nach mir ein. Hab Lust XXX XXXXX zu schreiben. Seitenweise. Ihr Mann schreibt ein Musical. Und Franzens Schwester scheint mitzumachen. Warum gibt es nur so wenige Menschen, auf die ich rückhaltlos zugehen kann? Ich würde gern wieder selbstvergessen begleiten. Franz überhöht Guy Chambers so. Ob es tatsächlich so schwer ist, an ihn heran zu kommen? Sonnenbaden mit Anus praeter ... Der heizt sich bestimmt auf. Ob es da eine Extra-Stoffhülle zum Sonnen gibt? Geschichten ... Das ist alles so weit weg. Chambers werde ich ebensowenig aufgefallen sein wie der Frau in der Straßenbahn und XXX XXXXX. Ich glaube, dieses DuStalkstMich ist nur ein Synonym für DuInteressierstMichNicht. Klebrig macht es nicht. In der Altenberger 36, in der das nächste Sanitätshaus ist, ist eine Eventmanagement-Agentur. Nina hat am Wochenende jemanden im Seidel-Park slacken sehen.
Sunday, May 11, 2008
Vielleicht findet Tim in einem Jugendhaus einen Proberaum. Vielleicht hat Nina Lust, im Juni beim Raumfahrtzentrum Praktikum zu machen. Freitags kann ich nicht zum Volleyball: Da sendet auDDite. Snooker ist mir zu teuer. Außerdem ist mein Nacken dabei verspannt.
Saturday, May 10, 2008
Fernsehen oder Radio
Zwei Tage hintereinander Julia Roberts: Einmal mit Gere, einmal in Notting Hill.
Dresdner O-Ton hören, meinen Körper wahrnehmen oder moderieren ...
Bin bei Vox hängen geblieben, um Michael Fox zu sehen.
Dresdner O-Ton hören, meinen Körper wahrnehmen oder moderieren ...
Bin bei Vox hängen geblieben, um Michael Fox zu sehen.
Probenräume gibt es im Industriegelände in der Nestler
Hallen. Die Räume werden direkt von der Containerfirma
Nestler vermietet (Herrn Bernike - 01723732390). Gemailt habe ich ihm gestern.
.
Schaumstoff im Kinderzimmer ist mir gruslig.
Vielleicht ist beim Schrotthändler auf Österreicher Str. 87 ein Proberaum (+49 0351 2571033) zu mieten. Oder auf dem Tatzberg am Friedhof oder in einer Gärtnerei oder in einer Baumschule oder in einem Park. Aber am besten ist es im Industriegelände.
Hab die Dresdner Stadtmusikanten gefragt, ob sie einen Proberaum haben. Fast jedes Jugendhaus in Dresden biete Proberaummöglichkeiten - einen Raum, den man dann für paar Stunden nutzen kann, sagt Martin von Turkanblau. Bei Cybersax hat Tim schon gepostet, beim Dresdner noch nicht.
Hallen. Die Räume werden direkt von der Containerfirma
Nestler vermietet (Herrn Bernike - 01723732390). Gemailt habe ich ihm gestern.
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Schaumstoff im Kinderzimmer ist mir gruslig.
Vielleicht ist beim Schrotthändler auf Österreicher Str. 87 ein Proberaum (+49 0351 2571033) zu mieten. Oder auf dem Tatzberg am Friedhof oder in einer Gärtnerei oder in einer Baumschule oder in einem Park. Aber am besten ist es im Industriegelände.
Hab die Dresdner Stadtmusikanten gefragt, ob sie einen Proberaum haben. Fast jedes Jugendhaus in Dresden biete Proberaummöglichkeiten - einen Raum, den man dann für paar Stunden nutzen kann, sagt Martin von Turkanblau. Bei Cybersax hat Tim schon gepostet, beim Dresdner noch nicht.
Thursday, May 08, 2008
Der Ruf des Geldes wird in der Psychiatrie immer unüberhörbarer, jetzt auch beim Statistischen Handbuch.
Ich bin neugierig auf den französischen Autor Michel Houellebecq, sein Buch "Elementarteilchen" ist mit Moritz Bleibtreu verfilmt worden. Seine Mutter heißt Lucie Ceccaldi. Ihr Buch "Die Unschuldige" soll demnächst erscheinen.
Wednesday, May 07, 2008
Konzentration, Koordination und Gleichgewicht
An der Elbe ist eine Streuobstwiese, auf der sich gut kniehohe Leinen spannen lassen, um zu balancieren.
Hab Tim noch nie Einrad fahren sehen. Mit Skistöcken im Park müsste das gehen.
Anke Pokorny saß während der Premiere auf meinem Schoß.
Hab Tim noch nie Einrad fahren sehen. Mit Skistöcken im Park müsste das gehen.
Anke Pokorny saß während der Premiere auf meinem Schoß.
Beachvolleyball
Freitags von 18 bis 20 Uhr kann ich einfach vorbeikommen und mal mitspielen, hat Heiko Schmidt am 20. April gemailt.
Monday, May 05, 2008
chrmpf schrieb am 10.1. 2001 um 00:28:04 Uhr über
Ich
suche dich. und will, dass du´s nicht merkst. doch wenn ich vor dir steh, bin ich enttäuscht. du hast nichts gemerkt. hast nicht gemerkt, dass da jemand ist, der dich sucht. ich. die ganze zeit hast du´s nicht gespürt. nicht dass ich dich gebraucht hab. dass ich mich gesehnt hab nach dir. und einen weg gesucht hab. einen, der grad an dir vorbei führt. nur einen von vielen, zu dir.
hab mich verliebt in ein Guten Tag.
Ich
suche dich. und will, dass du´s nicht merkst. doch wenn ich vor dir steh, bin ich enttäuscht. du hast nichts gemerkt. hast nicht gemerkt, dass da jemand ist, der dich sucht. ich. die ganze zeit hast du´s nicht gespürt. nicht dass ich dich gebraucht hab. dass ich mich gesehnt hab nach dir. und einen weg gesucht hab. einen, der grad an dir vorbei führt. nur einen von vielen, zu dir.
hab mich verliebt in ein Guten Tag.
Nach zwei Monaten wieder im Trainingszentrum, wieder die Rudloff mit ihrer Drohung, dass eventuell alles nichts wird, hören. Dabei kann sie im Moment nur damit drohen, dass das Arbeitsamt das Praktikum beim Hörfunk nicht fördert. Hab mit der Frage gekontert, wie verbindlich die unterweisungsfreie Zeit als Urlaubszeit sei, zumal sie auch außerhalb der "UZ" Urlaub nehme. Ich will Nina und Tim im Sommer so oft wie möglich sehen. Morgen hat Nina Französisch-Prüfung. Um Zehn mit Helene. Mutter hat die Talk-Show mit der Privat-Astronautin auch gesehen, den Film mit Jack Black auch.
Sunday, May 04, 2008
Karamell - bin grad dabei, mich an Rumrosinen zu gewöhnen.
Der Schillergarten war mehr als voll.
Ich sehne mich nach Nähe, so kalt meine Füße sind. Es ist schon eigenartig, die Stimme zwischen Tastatur und Monitor zu hören - ein Wildfremder ganz nah. Ein Wildfremder, der von dieser Nähe nichts ahnt. Was eine Stimme verändert.
Der Schillergarten war mehr als voll.
Ich sehne mich nach Nähe, so kalt meine Füße sind. Es ist schon eigenartig, die Stimme zwischen Tastatur und Monitor zu hören - ein Wildfremder ganz nah. Ein Wildfremder, der von dieser Nähe nichts ahnt. Was eine Stimme verändert.
TV-Programm
Hab gestern fast zwei Stunden fern gesehen, aber vergessen was. Ein Film war dabei, bei dem ich einen der Hauptdarsteller am Vortag in einer Talkshow gesehen hatte.
auDDite
Wenn ich die Stelle dort kriege, leiste ich mir ein Rundfunkkabel. Der Live Stream ist kryptisch.
Angst vor einem Korb
"Love it, change it or leave it", sagt Stefan Frädrich. "Suche beim Flirten nicht die, die dir gefallen, sondern die, denen du gefällst", darauf Johannes Scherer in Weck Up. Wem gefalle ich? XXX XXXXX? Ein bißchen? Heute nachmittag sendet er wieder. Das Wetter ist schön. Ich hab eine Einladung, will aber nicht weg, um ihn nicht zu verpassen. Es ist alles so aussichtslos. Wenn ich tatsächlich in Saarbrücken auftauche und er mich abblitzen lässt, falle ich in ein tiefes Loch. Ein bißchen erinnert mich das an die sechs G, die Astronauten in den Sitz pressen sollen. Die ganze Leichtigkeit ist weg, zerfressen von Scham. Love it. Girls in their Summer Clothes. Sehnsucht nach unerreichbar Nahem, das wärmt - mein ganz persönlicher Film. Ich schlürfe arabischen Kaffee, lade Mutter und Vater zur Premiere von "Don Gil" ein und verabrede mich mit Mutter zu "Floh im Ohr". Über die Premierenkarte für die Theaterruine habe ich mich sehr gefreut. Christine Pohl hat sie mir geschenkt. Jetzt klingelt das Telefon mit Rufnummerunterdrückung: "Für Sie wurde eine Nachricht auf www.nachbarschaftspost.com hinterlegt, holen Sie sie mit dem Code 607 ab!" Komisch. Die Webseite ist nicht kostenlos und ohne Emailadresse. Wie die auf mich gestoßen sind, weiß ich nicht. Der Anruf wurde automatisch generiert. Ein grusliges Unternehmen. 18.30 Uhr treffe ich Burkhard im Schillergarten. Es ist Biergartenwetter. Die Kamera streikt: Obwohl die Batterien noch voll sind, geht sie aus. Am Dienstag bringe ich sie zu Medi Max. Schade, grad wollte ich Christine Pohls Strauß fotografieren - Ringelblumen, getigerte Rosen und ein oranger Milchstern. Der SR1 berichtet von einer 83-jährigen Anästhesistin, die am Indik mit einer Petroleumlampe und einem CD-Player wohnt und sich über ihren Sohn beschwert, der angeblich jeden ihrer Briefe in den Müllschmiss, der keinen Scheck enthielt, und der in den 16 Jahren, die sie inzwischen nicht gesehen hat, Bestseller-Autor geworden sein soll. Eine nette Geschichte. Beide hatten den Kontakt abgebrochen. Vor 16 Jahren war sie 57 Jahre. Inzwischen schreibt sie auch. XXX XXXXX fehlt mir. Hab mir ihren Namen nicht gemerkt und deshalb Ilka Heil gemailt.
Saturday, May 03, 2008
Eythra lag bei Zwenkau. Hab im Saxonia-Verlag einen Text zum Trianon in Eythra bearbeitet. Jetzt ist Eythra unter Wasser.
200 000 Euro kosten 15 Minuten im All. Sechs Erdbeschleunigungen liegen da dazwischen.
Milka mit Karamel zu Kirschsaft.
200 000 Euro kosten 15 Minuten im All. Sechs Erdbeschleunigungen liegen da dazwischen.
Milka mit Karamel zu Kirschsaft.
Friday, May 02, 2008
Hypnose ist wie Massage
Du lässt nur Sichtbares zu. Es gibt nichts Achtsameres. Alles scheint unendlich viel Zeit zu haben.
Kopfschmerzen. Tim ist aufgewacht. Spinat und Lachs reizt ihn noch nicht. Hab nach Wohnungen, Shirts und Hosen geschaut und Pulmoll-Pastillen zerkaut. Nina fehlt mir oft. Hoffentlich bleibt sie in Indien gesund. Hab einen interessanten Blog entdeckt. Meine Regionalanästhesien sind jetzt elf Jahre her, eigentlich schade. Hypnotiseure schätze ich immer älter, fast alterslos alt. Es regnet. Die Kopfschmerzen sind weg. XXXXX sendet. Jetzt Haut zu spüren, wäre schön.
Thursday, May 01, 2008
Wednesday, April 30, 2008
Medizin & Recht
Die Sächsische Ärzteversorgung macht das Zahlen einer Berufsunfähigkeitsrente bei Schizophrenie nicht nur vom Ruhen der Zulassung, sondern auch vom Einstellen medizinjournalistischer Tätigkeit abhängig und lehnt die Kostenübernahme für eine berufliche Rehabilitation ab. Gibt es eine bundesweit einheitliche berufsunfähigkeitsrentenrechtliche Definition des Arztbegriffes für ärztliche Versorgungswerke? Was sind ärztliche Tätigkeiten, die eine Berufsunfähigkeitsrente ausschließen? Unter welchen Umständen zählt eine journalistische Tätigkeit darunter?
Zwei Wochen Saxonia sind schon wieder vorbei. Schade. Gerlinde Besser und Christine Pohl gefallen mir sehr. Ich wäre gern länger bei ihnen, schon um bessere Fotos machen zu lernen. Aber vielleicht gehe ich dazu zu einer Fotoagentur. Daniel Mangatter ist so weit weg, in Klotzsche.
Tuesday, April 29, 2008
Bernd war da und hat die Satzung der Ärzteversorgung gelesen. Er denkt, ich kann medizinjournalistisch arbeiten oder promovieren, ohne die Rente zu riskieren, und sucht nach dem Arztbegriff. Nina ist weit weg, ich verstehe sie kaum. In Gegenwart Dritter ist es schwer. Ich mag Bernd. Meine linke Hand ist eingeschlafen. Nina und Tim fehlen mir jetzt grad und eine Schulter zum Anlehnen.
Monday, April 28, 2008
Nina kann nachdrücklich sagen, was sie verletzt. Das habe ich nie gelernt. Hab ihr vorgeworfen, theatralisch zu sein. Das tat mir im nachhinein weh. Ich liebe sie sehr. Das Stück war schlimm. Martin Witt hat fast neben mir gesessen. Ich möchte so gern licht träumen können. Von Wärme und Nähe. Statt dessen habe ich, sobald ich Nähe ertragen muss, Blähungen. Ich bin nicht gern im Theater, schon gar nicht in Einaktern mit Überlänge. Nina hat sich wieder mal mit mir geschämt. "Es riecht gut", hab ich Harald Schmid grad beim Stand der Dinge sagen hören. Verrückt, ich halluziniere wieder.
Sunday, April 27, 2008
Eine Zuckerwatteverkäuferin mit Propeller im Bauch spukt mir seit Stunden durchs Hirn. Die Nachricht war so nachhaltig wie das Redigieren der "Eckhaus"-Passage, in der eine Frau aus dem Bischofsweg 29 durch einen Blindgänger geköpft wird und ein Bügeleisen umklammert, als ob ihr das kopflos noch nützt. Gut, dass es noch andere Fließtexte gibt. Cshade, dass Figaro nicht von Dresden aus sendet, Halle ist so weit weg.
Vorhin war ich am Bischofsweg 29. Area 29 steht da außen dran. Gegenüber ist der Bunker. Der Apfelbaum im Garten, der beim Luftangriff in der Dachrinne gelandet war, ist inzwischen schief und krumm.
Nina will mit mir morgen in Antigone.
Vorhin war ich am Bischofsweg 29. Area 29 steht da außen dran. Gegenüber ist der Bunker. Der Apfelbaum im Garten, der beim Luftangriff in der Dachrinne gelandet war, ist inzwischen schief und krumm.
Nina will mit mir morgen in Antigone.
Saturday, April 26, 2008
Würde
Hab die Überschrift mit Dignitas verlinken wollen, hatte aber noch "im Pflegeheim" im Zwischenspeicher. Tim schläft. Gestern hatte er nasse Haare, die Heizung in der Schule war aus, aber er durfte keine Kapuze aufsetzen. Die Lehrer sind blöd. Lebenshilfe ist das keine. Nur weil er mal im Unterricht die Kopfhörer benutzt hatte, schikanieren die ihn. Die Lateinlehrerin ist übrigens weg, Tim weiß nicht, wohin. Ich kann nicht behaupten, dass ich sie vermisse. Hab Marcus Barsch jetzt über Google gesucht.
Demografie-Krimi
Der steile Aufstieg der Benzodiazepine hat jetzt ein neues Medium erreicht: den Film. Seine "friedensstiftende" Wirkung ist offensichtlicher als beim Sixpack, ausgetrocknet, wundgelegen, allein gelassen - im Pflegeheim. Eine helle Wohnung mit Garten wäre schön, träumen zu können überhaupt.
Friday, April 25, 2008
Pelzige Hand
Susanne Duerr hat mir die Dorn Breuss Methode empfohlen.
Hab bei auDDite angerufen und gefragt, ob es genügt, wenn ich die Bewerbungsunterlagen zum Vorstellungsgespräch am 8. Mai 15 Uhr mitbringe. Praktikumsbeginn wäre am 12. Mai - ein Vierteljahr.
Die Pohlandschule hat heute ihr 110-jähriges Bestehen gefeiert. Petra Weck war da. Sie ist jetzt im Materiallager und wohnt ganz in der Nähe.
"Andreas Trensch sucht sucht stets native Speaker. Professionelle Sprachaufnahmen im Studio sind für Sie nichts Neues!"
Hab mich zwar schon im Studio gehört, auch live, aber das war 1. eine Mail von mir, die XXX XXXXX zwei Minuten nach dem Erstellen auf SR1 verlas und 2. ein Anruf bei Dieter Exter von mir zu Hause, der sofort ausgestrahlt wurde. Den Anruf konnte ich über Webradio mitverfolgen. Ich klang so klar wie immer. Aber wie es im Studio selbst ist, ob ich da zu nuscheln anfange, weiß ich nicht. Ein Sprechtraining wäre schon gut, damit ich nicht mit a la Pooth gepresster Kopfstimme ins Mikro schmachte. Bis jetzt habe ich lediglich eine Opernsängerin zwecks Stimmtraining konsultiert, die aufs Channeln mit dem eigenen Fernweh schwört, um die eigene Hülle tarzanmäßig als Resonanzkörper auszulasten. Im Mai habe ich dann hoffentlich Erfahrung mit professionellen Sprachaufnahmen im Studio, aber leider keine Premium-Mitgliedschaft bei Xing mehr. Am 8. Mai ist Vorstellungsgespräch beim Radio. Mein zukünftiger Chef kommt auch aus dem Printbereich, habe ich eben erfahren. Erfahrung :-) Tausend Narkotisierte haben meine Stimme beim Einschlafen und Aufwachen ertragen müssen, aber das ist ja kein Qualitätsmaß, nicht mal das Miteinander bei den Regionalanästhesien, bei dem einen außer dem da Liegenden noch sämtliche anderen Akteure im Saal wahrnehmen konnten und mussten, ohne dass ich als Quotenhai auftreten durfte. Wenn das Mikro Ohrform hätte, wäre sicher vieles einfacher. So werde ich mir vielleicht ein Foto von meinen Kindern mit ins Studio nehmen und am Wochenende auf Streuobstwiesen kreischend hangeln, um topp zu sein. Will sagen: Machen Sie sich keine Sorgen, Herr Trensch, es wird schon.
Ich habe am 7. Mai kein Auto, heul.
Hab bei auDDite angerufen und gefragt, ob es genügt, wenn ich die Bewerbungsunterlagen zum Vorstellungsgespräch am 8. Mai 15 Uhr mitbringe. Praktikumsbeginn wäre am 12. Mai - ein Vierteljahr.
Die Pohlandschule hat heute ihr 110-jähriges Bestehen gefeiert. Petra Weck war da. Sie ist jetzt im Materiallager und wohnt ganz in der Nähe.
"Andreas Trensch sucht sucht stets native Speaker. Professionelle Sprachaufnahmen im Studio sind für Sie nichts Neues!"
Hab mich zwar schon im Studio gehört, auch live, aber das war 1. eine Mail von mir, die XXX XXXXX zwei Minuten nach dem Erstellen auf SR1 verlas und 2. ein Anruf bei Dieter Exter von mir zu Hause, der sofort ausgestrahlt wurde. Den Anruf konnte ich über Webradio mitverfolgen. Ich klang so klar wie immer. Aber wie es im Studio selbst ist, ob ich da zu nuscheln anfange, weiß ich nicht. Ein Sprechtraining wäre schon gut, damit ich nicht mit a la Pooth gepresster Kopfstimme ins Mikro schmachte. Bis jetzt habe ich lediglich eine Opernsängerin zwecks Stimmtraining konsultiert, die aufs Channeln mit dem eigenen Fernweh schwört, um die eigene Hülle tarzanmäßig als Resonanzkörper auszulasten. Im Mai habe ich dann hoffentlich Erfahrung mit professionellen Sprachaufnahmen im Studio, aber leider keine Premium-Mitgliedschaft bei Xing mehr. Am 8. Mai ist Vorstellungsgespräch beim Radio. Mein zukünftiger Chef kommt auch aus dem Printbereich, habe ich eben erfahren. Erfahrung :-) Tausend Narkotisierte haben meine Stimme beim Einschlafen und Aufwachen ertragen müssen, aber das ist ja kein Qualitätsmaß, nicht mal das Miteinander bei den Regionalanästhesien, bei dem einen außer dem da Liegenden noch sämtliche anderen Akteure im Saal wahrnehmen konnten und mussten, ohne dass ich als Quotenhai auftreten durfte. Wenn das Mikro Ohrform hätte, wäre sicher vieles einfacher. So werde ich mir vielleicht ein Foto von meinen Kindern mit ins Studio nehmen und am Wochenende auf Streuobstwiesen kreischend hangeln, um topp zu sein. Will sagen: Machen Sie sich keine Sorgen, Herr Trensch, es wird schon.
Ich habe am 7. Mai kein Auto, heul.
Wednesday, April 23, 2008
Hoffentlich kann ich beim Radio arbeiten. Übernächste Woche ist Vorstellungsgespräch. Dement & stur, schmacht. Dann könnte ich bei beim Vietnamesen Frühstück und Aldi Mittagessen kaufen.
"Zuschuss zur Rehabilitation kann auf Antrag für besonders aufwendige medizinische Maßnahmen gewährt werden, wenn sie geeignet sind, die Berufsfähigkeit zu erhalten, wesentlich zu verbessern oder wiederherzustellen." § 36
Anja ist jetzt donnerstags im Coselpalais. Ich kenne den Saal noch nicht. Ob es neben der Frauenkirche mehr Männer als auf der Dornblüthstraße gibt?
Es gibt Tage, da komme ich an seinem Xing-Profil nicht vorbei, obwohl seine Kontakte nirgendwo zu sehen sind. Alles an ihm interessiert mich, jede Veränderung. Ich will ihn kennenlernen, je introvertierter er auftritt, um so mehr. Wenn Scham mit Neugier kompatibel wäre, müsste ich mich vor Scham verzehren.
"Zuschuss zur Rehabilitation kann auf Antrag für besonders aufwendige medizinische Maßnahmen gewährt werden, wenn sie geeignet sind, die Berufsfähigkeit zu erhalten, wesentlich zu verbessern oder wiederherzustellen." § 36
Anja ist jetzt donnerstags im Coselpalais. Ich kenne den Saal noch nicht. Ob es neben der Frauenkirche mehr Männer als auf der Dornblüthstraße gibt?
Es gibt Tage, da komme ich an seinem Xing-Profil nicht vorbei, obwohl seine Kontakte nirgendwo zu sehen sind. Alles an ihm interessiert mich, jede Veränderung. Ich will ihn kennenlernen, je introvertierter er auftritt, um so mehr. Wenn Scham mit Neugier kompatibel wäre, müsste ich mich vor Scham verzehren.
Tuesday, April 22, 2008
Radio
Du liegst im Bett und hörst Nachrichten. Radio. Bist nackt, während eine herrlich männliche Stimme Verkehrsmeldungen raunzt. Alles hat überhaupt nicht dich zu meinen, so sehr dich die Stimme zu verwöhnen scheint. Erstens ist er verheiratet, zweitens bist du alt. Es ist nur der Voyeur in dir, der sich verstanden fühlt. Es ist Radio. Da sitzt einer in irgendeinem Raum an irgendeinem Mikro und macht seinen Job. Oder hattest du im Saal jemals das Gefühl, irgendsowas wie eine Beziehung aufzubauen, nur weil dein Gegenüber nackt war? Verrückt. Je schleimiger das Labern drüber, um so sachlicher die Gedankenfolgen, sobald du dich wieder in den Moment zurückversetzt. Klar ist es "individuell". Es ist ein Job. Es ist mindestens so individuell wie das GutenTag,SchönesWetterHeute in der Straßenbahn. Es ist gelebte Zeit.
Gestern habe ich fotografiert. Menschen in Bewegung. Wortlos. Ich bin gespannt, wie die Fotos geworden sind. Der Text entsteht nachher. Ich freu mich drauf. Es ist anders als im Saal. Das Miteinander scheint nachhaltiger zu sein und gleichberechtigter. Eine Stimme im Ohr ist da keine. Ich würde gern schneller schreiben können, wenn ich Gesprächsnotizen mache. Die Theaterruine wird saniert: Sie bekommt ein Dach. Noch nicht diesen Sommer. Ich muss aufstehen und Frühstück machen. Unter der Decke ist es so schön. Hab zwei quälende Mails "erledigt" und fühle mich frei. Bleibt nur noch die Artikelpassage über die Kunst der Auszeit für das BTZ. Auszeit. Früh am morgen die vertraute Stimme eines an sich Wildfremden unter der Decke zu hören statt aufzustehen und Texte für die Zeitung auf dem Klo zu schreiben. Klozeitungen. Wenn, dann wird sie sowieso nur auf dem Klo gelesen. Wo beginnt Nähe? Beim Aufstehen? Oder doch schon beim Dösen? Wahrscheinlich macht das den Reiz beim Bloggen mit Notebook aus: Du kannst nackt im Bett bloggen, wirst aber garantiert nicht auf dem Klo dösend gelesen. Das hat schon was Erhabenes. Fast wie Fernsehen. Ob man Ideen per Blog genauso ansparen kann wie Rente per Riester? So hohl, wie ich mich fühle, muss ich irgendwann mal viele Ideen gehabt haben. Hab "per" als "behr" geschrieben, muss wahrscheinlich das Risperdal erhöhen, faq. Was war das für ein Film? Dösen versus Risperdal. Je mehr ich nachdenke, um so sicherer habe ich mich verliebt. In alles und jeden, in einen Everybody, der grad seine vorgefertigten Texte verliest, während ich meinem Tag entgegenschmachte. Wenn es tatsächlich mein Tag wird. Noch zwanzig Minuten, ein Kaffee und ein Klogang bis zum Durchstarten. Warum ist da niemand zum Anlehnen? Niemand, der noch eine Urgent-Emergent-Message hat, bevor er/sie in die Schule stürzt? Die sind schon längst los, während ich noch döse. Risperdal.
Gestern habe ich fotografiert. Menschen in Bewegung. Wortlos. Ich bin gespannt, wie die Fotos geworden sind. Der Text entsteht nachher. Ich freu mich drauf. Es ist anders als im Saal. Das Miteinander scheint nachhaltiger zu sein und gleichberechtigter. Eine Stimme im Ohr ist da keine. Ich würde gern schneller schreiben können, wenn ich Gesprächsnotizen mache. Die Theaterruine wird saniert: Sie bekommt ein Dach. Noch nicht diesen Sommer. Ich muss aufstehen und Frühstück machen. Unter der Decke ist es so schön. Hab zwei quälende Mails "erledigt" und fühle mich frei. Bleibt nur noch die Artikelpassage über die Kunst der Auszeit für das BTZ. Auszeit. Früh am morgen die vertraute Stimme eines an sich Wildfremden unter der Decke zu hören statt aufzustehen und Texte für die Zeitung auf dem Klo zu schreiben. Klozeitungen. Wenn, dann wird sie sowieso nur auf dem Klo gelesen. Wo beginnt Nähe? Beim Aufstehen? Oder doch schon beim Dösen? Wahrscheinlich macht das den Reiz beim Bloggen mit Notebook aus: Du kannst nackt im Bett bloggen, wirst aber garantiert nicht auf dem Klo dösend gelesen. Das hat schon was Erhabenes. Fast wie Fernsehen. Ob man Ideen per Blog genauso ansparen kann wie Rente per Riester? So hohl, wie ich mich fühle, muss ich irgendwann mal viele Ideen gehabt haben. Hab "per" als "behr" geschrieben, muss wahrscheinlich das Risperdal erhöhen, faq. Was war das für ein Film? Dösen versus Risperdal. Je mehr ich nachdenke, um so sicherer habe ich mich verliebt. In alles und jeden, in einen Everybody, der grad seine vorgefertigten Texte verliest, während ich meinem Tag entgegenschmachte. Wenn es tatsächlich mein Tag wird. Noch zwanzig Minuten, ein Kaffee und ein Klogang bis zum Durchstarten. Warum ist da niemand zum Anlehnen? Niemand, der noch eine Urgent-Emergent-Message hat, bevor er/sie in die Schule stürzt? Die sind schon längst los, während ich noch döse. Risperdal.
Monday, April 21, 2008
12. Juli
Entweder bin ich mit Tim bei Fannie, auf Sizilien oder in Saarbrücken. Studiosus lehnt Tim ab, Saarbrücken auch. Wahrscheinlich sind wir bei Fannie, wenn sie nicht grad zu ihrer Ausstellung in London ist oder Tim mit Nina und Martin kitet.
Sunday, April 20, 2008
Saturday, April 19, 2008
Ich will mit Tim morgen 17.30 Uhr Abgedreht in der Schauburg sehen, hab mich aber mit Bernd 16.30 Uhr im Gänsedieb verabredet. Tim will sich aber nicht festlegen, ob er geht. Früh die Glücksausstellung wäre schön.
Heute hat Vater mich geweckt. Ob ich mit nach Bad Schandau komme, wollte er wissen. Bin dann sofort ins Internet, um XXX XXXXX nicht zu verpassen, aber er sendete nicht. Stattdessen überrollte mich bei Lablue ein Fremder: Er wollte wissen, ob ich allein wohne. Hab gelogen: Ich wohne mit meinem Mann, habe ich behauptet und mich sofort zurückgezogen. Das war das erste Mal, dass ich Angst hatte.
Friday, April 18, 2008
Thursday, April 17, 2008
Monday, April 14, 2008
Bernhard hat angerufen. Er ist jetzt umgezogen. Seine neue Hausnummer sagt er nicht. Er habe eine Belagerung in der alten Wohnung hinter sich. Sie sei wahrscheinlich verliebt gewesen.
Die Massage heute tat gut. Direkt nach mir behandelt sie Martin.
Die Massage heute tat gut. Direkt nach mir behandelt sie Martin.
Saturday, April 12, 2008
Nina will Vegetarier werden, scheint es. Mit gegrillten Zucchini zu Schweinesteak und Reis lässt sie sich nicht locken.
Tim würde ich gern das Solebad in Bad Schandau zeigen - Nina muss ja fürs Abi lernen - er hat keine Lust mitzukommen.
So schön der Malerweg ist, er hat keine Schleifen, dass man zum Auto zürückkommt, ohne den gleichen Weg zu gehen. Vielleicht ist Mutter ihn schon gegangen. Vielleicht probiere ich den Caspar-David-Friedrich-Weg mal aus. Zu klettern traue ich mich mit der tauben Hand noch nicht.
Vater reinigt grad die Dachrinnen vom Dachfenster aus, allein. Ich sei ja nicht da, sagt er.
Ich will neues Besteck mit Mutter kaufen, nachdem das IKEA-Plexiglas-Besteck aus dem Leim geht. Aber eins, das nicht rostet.
Thursday, April 10, 2008
Nina Heck war auf meiner Xing-Seite. Ich hatte sie bei "Wer kennt wen?" angesprochen. Morgen koche ich vegetarisch. Brokkoli, Möhren und Pilze mit Ingwer, Honig, Knoblauch und Nüssen. Zwiebeln sind viele dran. Nina und Tim kommen. Nina hat mir die Arbeit für morgen fast abgenommen: Sie hat mir mehrere Neustädter Kneipen genannt, in der Lesungen denkbar sind. Ich brauch nur die Erreichbarkeiten und die Webseiten raussuchen.
Wednesday, April 09, 2008
Sunday, April 06, 2008
Garcia war heute so still. Das tat ein bißchen weh. Nicht so weh wie Tims Schweigen, aber ich hab es gespürt. Dienst nach Vorschrift war das. Lam hat versprochen, mit mir am Samstag eine Wohnung anzusehen. Sie hat mich bis zur Bahn gebracht. Ich hab sie sehr gern. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich sie ständig umarmen. Grad wenn sie wieder Nackenschmerzen hat. Ihr Sohn heißt David und bewegt sich wie Tim. Brennnessel- und Brombeertee hilft gegen Pickel, sagt Lam. Ob das zu spät ist, um bei Tim anzurufen? Ogott, da geht keiner ran. Hab ich es zu lange klingeln lassen? Nina ruft zurück. Sie hat bis jetzt gebacken, weil Martin morgen Geburtstag hat. Nina hat Mathe-Klausur. Sie hat mir versprochen, Brombeertee auf den Einkaufszettel zu schreiben. Mir ist einsam.
Unsere Erde
Dieter sagt, es seien wundervolle Aufnahmen. Zeitraffer-Schwenks über Landschaften, bei denen sich das Laub der Bäume verfärbte, und nachts in einer Elefantenherde, die von Löwen umlauert und attackiert wird.
Saturday, April 05, 2008
Tim sagt, ich mache Druck, wenn ich ihn beim Arizona-Vortrag begleiten will.
Hab für Latein die Lernkartei rausgesucht, mit der ich gepaukt hatte.
Hab für Latein die Lernkartei rausgesucht, mit der ich gepaukt hatte.
Mel hat mich zum Lesen ihres Blogs eingeladen. Als ich ihn abonnieren wollte, stand da, der Nutzer habe mich geblockt. Unter ihren Freunden war einer, dessen Foto mir vertraut ist. Das gab einen Stich. Es ist dieses ewige KommKommGeh. Alles ist schon wieder so beliebig wie der Schauer, der mich überläuft, sobald ich diese Musik höre. Nina und Tim sind vielleicht schon aufgewacht. Hab Lust, die beiden anzurufen. Nein. Keiner geht ran. Offensichtlich schlafen sie noch. Das Maximum an Nähe bleibt diese Musik, die Tim so mag und die mir auch mehr und mehr gefällt. Hab seine Cd einen Monat lang hintereinander weg gehört. 59-mal, sagt das Display. Ich liebe Nina und Tim, ohne es ihnen zeigen zu können, und flüchte mich in meinen Blog, um mich ausheulen zu können. Auszuheulen über jeden, der ihnen näher ist als ich, auszuheulen über den Chat, in den Tim versinkt, sobald er zuhause ist, auszuheulen über diese ewige Distanz zwischen ihm und mir, auszuheulen über die Leere, die ich empfinde, sobald ein Fremder in mein Leben tritt. Und fremd ist mir fast alles. Martina sagt, ich soll Mike Caspers fragen, wer am 12. Juli Dienst hat, um riskante Konfrontationen zu vermeiden. Nachdem Mel mich heute geblockt hat, weiß ich nicht, ob ich überhaupt nach Saarbrücken fahren sollte oder ob ich mir lieber ein Dresdner Studio anschaue, um die gleichen Informationen zu erhalten. Ich habe schon wieder Angst um Nina. Am liebsten würde ich jeden Einzelnen ihrer Atemzüge beobachten und dazu ihren Herzschlag hören.
Friday, April 04, 2008
Die ww production GmbH produziert für VOX "Auf und davon - mein Auslandstagebuch". Nina will dafür kein Protagonist sein.
Thursday, April 03, 2008
Hab Seine Einzigartigkeit entdeckt - den Mann, zu dessen Singsang ich am sichersten eingeschlafen bin: Witzmann drückt sich jetzt an der TU rum.
Kollege Rosch spielt Summer moved on von AHa. Bei MyFlirt habe ich einen netten 58-Jährigen getroffen.
Wednesday, April 02, 2008
Tuesday, April 01, 2008
Was das Tolle an den SR1-Monitoren ist? Eine Zeitlang
hatte ich das Gefühl, das, was bei mir auf dem Monitor
zu sehen ist, sei auch auf dem Internetmonitor im
Studio zu sehen. Wenn zwei die gleiche Seite sehen,
passiert in den seltensten Fällen Erwartetes. Trotzdem
baute sich für mich scheinbar so etwas wie
Kommunikation auf. Um die auf ihren realen Gehalt zu
hinterfragen, will ich die Monitore sehen.
Vor ein paar Jahren fand ich den Blick von Hendrik Hey
(RTL2) so bezwingend, dass ich sehen wollte, was er bei
den Studioaufnahmen sieht. In einem Praktikum vor Ort
lernte ich dann das Studio und Hendrik Hey kennen. Bis
dahin hatte ich oft den Eindruck, er schaut aus meinem
Fernseher in den Raum. Wie bei einem Foto, auf dem der Porträtierte direkt in die Kamera sieht.
So viel zur Diskrepanz zwischen Wahrgenommenem
und machbarer Recherche.
hatte ich das Gefühl, das, was bei mir auf dem Monitor
zu sehen ist, sei auch auf dem Internetmonitor im
Studio zu sehen. Wenn zwei die gleiche Seite sehen,
passiert in den seltensten Fällen Erwartetes. Trotzdem
baute sich für mich scheinbar so etwas wie
Kommunikation auf. Um die auf ihren realen Gehalt zu
hinterfragen, will ich die Monitore sehen.
Vor ein paar Jahren fand ich den Blick von Hendrik Hey
(RTL2) so bezwingend, dass ich sehen wollte, was er bei
den Studioaufnahmen sieht. In einem Praktikum vor Ort
lernte ich dann das Studio und Hendrik Hey kennen. Bis
dahin hatte ich oft den Eindruck, er schaut aus meinem
Fernseher in den Raum. Wie bei einem Foto, auf dem der Porträtierte direkt in die Kamera sieht.
So viel zur Diskrepanz zwischen Wahrgenommenem
und machbarer Recherche.
Geschlossene
Wer bockt, bleibt, war der Slogan. Damit das alles seine Ordnung hatte, kam ein Richter vorbei, grinste dich an und bestätigte die Entscheidung: Wer bockt, bleibt.
eigentlich schade, dass du tot bist
Und ich war dir am Telefon nah wie nie im »realen« Leben. Hab dich atmen gehört und mich ins Auto gesetzt, um dich noch einmal zu sehen. Irgendetwas Dramatisches musste passiert sein. Das war kein Atmen mehr, nur noch ein Röcheln. Kaum war ich bei dir, schien alles endlos viel Zeit zu haben. Die Lethargie der Anderen holte mich ein. Und dann sah ich die Totmacherin. Buchtelsuppe war ihre Mordwaffe. Die schüttete sie dir direkt in die Luftröhre. Lungenmetastasen behauptete der Chefarzt dann im Röntgenbild zu sehen. Ich hab mich sofort in der Geschlossenen gesehen und hatte keinen Mut einzugreifen. Telefon verbindet, grad bei Alzheimer. Diese verdammte Wortlosigkeit, die jede Berührung zum Krieg werden lässt. Hab mich wie ein Beerdigungstourist gefühlt, der ein paar Stunden zu früh dran war.
Monday, March 31, 2008
Prokrastination. Der Artikel wächst allmählich. Nina wünscht sich einen Kuchen mit Möhren, Marzipan und Nüssen zum Geburtstag.
Sunday, March 30, 2008
Hackergroupie
Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich auf den Studio-Webcams nach Monitor-Abbildungen fahnde, immer in der Hoffnung, der da im Studio hat das Internet an und sieht per Zufall das Gleiche wie ich. Als ob zwei das Gleiche sehen, wenn sie auf die selbe Seite stieren. Zumal sich die Untermieter nicht auf sämtlichen PCs gleichzeitig treffen. Diese Hacker überall, diese Chaoten mit Kontaktschwäche - mit einer Schwäche für Kontakte der anonymen Art.
Saturday, March 29, 2008
Friday, March 28, 2008
Wednesday, March 26, 2008
Tuesday, March 25, 2008
Monday, March 24, 2008
Grad rief Lam an, um mich zum Kaffee einzuladen. Hab mich aber schon mit Thomas verabredet. Schade. Mir ist plötzlich so kalt, als ob sich der Raum abgekühlt hat. Fannie ist in einem eigenen Buch gedruckt worden. Ihr Plakat bei Tim und Nina kennt sie noch gar nicht. Martin hätte es selbst gemacht, sagt sie.
Sunday, March 23, 2008
Morgen dreht Tim einen Film für Klotzsche. Hab seinen Schlagzeug-Auftritt am Grünen Donnerstag in der Versöhnungskirche verpasst. Schlagzeug in einer Riesenhalle ... Er war selbst beeindruckt. Vielleicht gibt es ja eine Videoaufzeichnung.
Saturday, March 22, 2008
Seit einer Woche habe ich einen Counter in meinem Blog: Keiner liest ihn. Eigentlich ist das beruhigend. Es ist wie das Fernseher-Anschalten: Da schaut ja auch keiner raus, sobald ich zu zappen aufhöre. Allmählich wird alles normal. Sogar das Fernsehen ohne zu zappen. Sogar N24 am Morgen geht, auch wenn der Nachrichtensprecher mich offensichtlich beobachtet, egal, wo ich mich zu verstecken versuche. So ein Counter ist schon gut. Ein Blickzähler überhaupt. Irgendwann schaue ich mir die Monitore im SR1-Studio auf dem Halberg an. Ich wette, da ist kein Zoll Platz für das, was ich auf meinem Monitor schreibe. Es ist alles nur Autosuggestion. Eine Halluzination. Wo ist eigentlich die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit? Wie stereotyp muss ich Erlebtes hinterfragen, um diese Grenze wahrzunehmen? Warum lacht XXXXX, wenn er an "Hair" denkt und von Mannheim spricht? Irgendwas ist da an der Rachenhinterwand. Mich schaudert´s. Richtig Gänsehaut kriege ich. Die Nase läuft. Die Augen tränen. Es tut gut zu wissen, dass es eine Halluzination ist. Vorhin habe ich meine Webcam eingeschaltet und mein Chat-Co. ging offline. Es hatte nichts mit mir zu tun. Es war Zufall. Jetzt ist mein Atem flach. die Haare krabbeln im Gesicht. Ich muss nicht jede Gedankenkette verstehen, schon gar nicht, warum der am Ende seiner Sendung lacht, ohne wieder aufzuhören. Aber interessieren würde es mich schon. Vielleicht hat er es selber längst schon wieder vergessen.
Hab Bergheide (Wildenbruch) per Google Earth gefunden. Dort war ich Kind. Auf der Karl-Marx-Straße 56. Inzwischen ist dort ein Golfplatz hinter dem Wald, aus dem mein Bruder in den 60ern mit Panzerfäusten und Sprengstoff vom Spielen heimkam.
Friday, March 21, 2008
Ich träume von einer doppellagigen Kuscheldecke, in der das Leopardenmuster nur einmal auf 145 cm Stoffbreite wiederkehrt, die noch hochfloriger ist und im Waschtrockner getrocknet werden kann. 

Wednesday, March 19, 2008
Petra rief gestern an. Sie ist beim Bund Psychiatrieerfahrener in Bochum. Dort gibt es sogar Übernachtungsmöglichkeiten. Die Straße heißt Wittener Straße und ihr Ansprechpartner dort auch Matthias, allerdings Seibt.
Tuesday, March 18, 2008
Hab einen Counter installiert. Jetzt bekommt der Blog ein Gesicht: Ich kann sehen, wer hier liest, ob du hier liest und wie oft du hier liest. Es ist dann fast wie offline, obwohl ich nicht die Verweildauer auf der Seite sehe.
Monday, March 17, 2008
Über Ostern hat die Glücksausstellung, die Sempergalerie und das Grüne Gewölbe geöffnet. Das Geibeltbad ist an allen Tagen ab zehn Uhr auf.
Ich höre seit 2000 beim Schreiben Radio, manche Radiostimmen besonders oft. Dadurch entstand ein Beziehungsgeflecht aus Phantasie und Wirklichkeit, das mich im Alltag begleitet. In vielen meiner Gedanken tauchten mehr und mehr die auf, die ich beim schreiben hörte. Zum Teil waren das weitreichende Gedanken. Die Nähe, die sich daraus ergab, war weitgehend irrational. Nur in den seltensten Fällen nahm ich tatsächlich zu denen Kontakt auf, die da sprachen. Lediglich Marcus Barsch vom SWR3 reagierte unmittelbar mit einem "wir müssen uns kennenlernen", das sich dann auf einen mehrere Mails dauernden Schlagabtausch ausdehnte. Damals ging es darum, ob Leipzig Olympiastadt wird, und der IOC-Rogge war da. Ich ließ meiner Olympia-Phobie freien Lauf, die ja angesichts der gegenwärtigen Tumulte im Tibet nur mehr als berechtigt gewesen zu sein scheint.
129 000 Besucher hatte die Buchmesse 2008, sagt eine Männerstimme bei Figaro grad und dass der ABBA-Schlagzeuger Ola Brunkert tot ist.
Fundstücke
biggi schrieb am 14.2. 2004 um 00:34:51 Uhr über
Verständnis
nein, Sie können hier nicht in teilzeit anfangen, sagte er, nachdem ich ihm gesagt habe, dass ich ihn nicht kenne. ein hässlicher mann, der sich zum chef hochgedient hatte. voller hass auf jeden, der ein kleines glück witterte. ein in den osten abkommandierter. das hässlichste gesicht, das der westen übrig hatte. ausgerechnet in meiner klinik. ausgerechnet da, wo ich bis zur rente bleiben wollte.
biggi schrieb am 14.2. 2004 um 00:37:55 Uhr über
Verständnis
woran ich bei albrecht denke? an durchwachte nächte. an angst vor dem nächsten tag. an sinnlose prüfungen und an permanente geltungssucht. an platzhirschgemache und an überwachung. vernetzt wie größenwahn.
Picts schrieb am 28.4. 2003 um 11:21:37 Uhr über
Verständnis
Ich habe Verständnis für alle. Es macht mir das Leben schwer
Verständnis
nein, Sie können hier nicht in teilzeit anfangen, sagte er, nachdem ich ihm gesagt habe, dass ich ihn nicht kenne. ein hässlicher mann, der sich zum chef hochgedient hatte. voller hass auf jeden, der ein kleines glück witterte. ein in den osten abkommandierter. das hässlichste gesicht, das der westen übrig hatte. ausgerechnet in meiner klinik. ausgerechnet da, wo ich bis zur rente bleiben wollte.
biggi schrieb am 14.2. 2004 um 00:37:55 Uhr über
Verständnis
woran ich bei albrecht denke? an durchwachte nächte. an angst vor dem nächsten tag. an sinnlose prüfungen und an permanente geltungssucht. an platzhirschgemache und an überwachung. vernetzt wie größenwahn.
Picts schrieb am 28.4. 2003 um 11:21:37 Uhr über
Verständnis
Ich habe Verständnis für alle. Es macht mir das Leben schwer
Sunday, March 16, 2008
Der Geschirrspüler ist kaputt.
Plötzlich ist er alt. Mir war gar nicht aufgefallen, wie lange ich ihn schon habe. Sieht schlimm aus, wenn ich reinschaue. Eine Rostlaube. Aber vielleicht ist das auch eine Wahrnehmungsstörung. Ich schaue ihn mir morgen wieder an. Nach dem Vorspülen ist er ausgegangen. Vielleicht ist es die Heizung.
Montag, neun Uhr. Vielleicht ist es auch die Steckdose, ein Wackelkontakt. Hab den Monteur wegen dem Geschirrspüautomaten, den Tischler wegen dem Überbau und den Hausverwalter wegen der Steckdose angerufen und mit Monteur und Tischler einen Termin vereinbart. Der Hausverwalter will den Elektriker wegen einem Termin anrufen.
Montag, 16 Uhr. Der Elektriker war da: Die Steckdose war verkohlt. Die Leitung ist durch Geschirrspüler und Wasserkocher gleichzeitig überlastet.
Am Dienstag ist die nächste Psychiatrie-Sitzung.
Montag, neun Uhr. Vielleicht ist es auch die Steckdose, ein Wackelkontakt. Hab den Monteur wegen dem Geschirrspüautomaten, den Tischler wegen dem Überbau und den Hausverwalter wegen der Steckdose angerufen und mit Monteur und Tischler einen Termin vereinbart. Der Hausverwalter will den Elektriker wegen einem Termin anrufen.
Montag, 16 Uhr. Der Elektriker war da: Die Steckdose war verkohlt. Die Leitung ist durch Geschirrspüler und Wasserkocher gleichzeitig überlastet.
Am Dienstag ist die nächste Psychiatrie-Sitzung.
Auf der Webseite, die die Geschichte einer ans Klo festgewachsenen Frau skizziert, stoße ich auf ein Pamela-Anderson-Video
mcnep schrieb am 4.9. 2004 um 09:02:13 Uhr über
Tiefspüler
Geistige Tiefspüler sind Leute, bei denen jede neue Scheiße sofort riesige Wellen schlägt, aber dann ist sie auch schon wieder weg.
Ob es mir etwas genützt hätte, wenn ich den Mcnep-Erguss eher gelesen hätte?
mcnep schrieb am 4.9. 2004 um 09:02:13 Uhr über
Tiefspüler
Geistige Tiefspüler sind Leute, bei denen jede neue Scheiße sofort riesige Wellen schlägt, aber dann ist sie auch schon wieder weg.
Ob es mir etwas genützt hätte, wenn ich den Mcnep-Erguss eher gelesen hätte?
Notizen zum Ablauf der letzten Zwangseinweisung
Strafanzeige gegen Claudia Merbet wegen Stalking am 8.2.05 - 20.25 -> Anruf auf 110. 21.00 H. HEDTKE, H. FRITSCHE. 22.00 F. MOHR, F. WATZEK, Dr. Grössle
Zwei Polizeiautos und zwei Notarztteams waren das. Grössle war der Notarzt, der mich zwangseingewiesen hat. Das erste Polizeiauto war mit zwei Männern besetzt, das zweite mit zwei Frauen.
Zwei Polizeiautos und zwei Notarztteams waren das. Grössle war der Notarzt, der mich zwangseingewiesen hat. Das erste Polizeiauto war mit zwei Männern besetzt, das zweite mit zwei Frauen.
Wahnsinn
Ich krame alte Papierstapel durch und bekomme schon wieder das mulmige Gefühl von damals, diese Synchronizitätspanik, die ausbleibt, sobald XXX XXXXX auf Sendung ist. Es ist die Kopie einer Anfrage bei "Wer Weiss Was?", die ich am 21. April 2004, zwei Stunden nach dem Posten, wieder gelöscht hatte, nachdem in diesen zwei Stunden zwei Tornados kollidierten, ein Zug entgleiste und ein Massenunfall auf einer süddeutschen Autobahn war. Danach sperrte mir der Webmaster den Account. Trotzdem war mir nach dem Löschen wohler. Ich wollte nicht weiter zuwarten, was sich außerdem verändert. Hier nun das Posting:
"tach.
welche erfahrung habt ihr mit vernetzten anästhesie-arbeitsplätzen gemacht? wie hat sich die belastung verändert? gab es mehr outburn? traten weniger störungen auf? welche zusätzlichen wartezeiten ergaben sich? wie stark hat sich die maximale belastungsdauer durch die räumliche verlagerung von alarmgrenzen verkürzt? welche datenschutzbestimmungen haben das verwechslungsrisiko besonders erhöht? welche zusätzlichen rush hour risiken seht ihr durch das vernetzen von dispatcher, rettungsdienstleitstelle, not-op, schmerzdienst und elektiv-op mit navigationssystemen im außendienst? wie begrenzt muss die informationsdichte sein, um kodierung gerade noch vermeiden zu können? welche vernetzung lehnt ihr primär ab?
gruß."
"tach.
welche erfahrung habt ihr mit vernetzten anästhesie-arbeitsplätzen gemacht? wie hat sich die belastung verändert? gab es mehr outburn? traten weniger störungen auf? welche zusätzlichen wartezeiten ergaben sich? wie stark hat sich die maximale belastungsdauer durch die räumliche verlagerung von alarmgrenzen verkürzt? welche datenschutzbestimmungen haben das verwechslungsrisiko besonders erhöht? welche zusätzlichen rush hour risiken seht ihr durch das vernetzen von dispatcher, rettungsdienstleitstelle, not-op, schmerzdienst und elektiv-op mit navigationssystemen im außendienst? wie begrenzt muss die informationsdichte sein, um kodierung gerade noch vermeiden zu können? welche vernetzung lehnt ihr primär ab?
gruß."
Buchmesse
Magenkrämpfe und Schwindelattacken. Und dazu viel Mensch. Ich fühlte mich wie im Zoo. Zwei drei Leute namen ein Buch in die Hand. Eine ehemalige Praktikantin meldete sich und wollte Sigurd Goldenbogen grüßen. Nie wieder Messe. Ich bin erschöpft. Jedes Beinpaar, das sich an mir vorbei bewegte, induzierte Schwindelattacken. Noch schlimmer wurde es auf dem Bahnhof. Hab ständig Züge losfahren sehen, die noch standen und Angst vor der ICE-Treppe gehabt, an der Wolfgangs Huberta gescheitert ist. Und dazu Magenkrämpfe. Hab mich selten dem Tod so nah gefühlt wie in diesen Stunden im Gewühl. Die Kehle ausgedörrt und weder sitzen noch stehen zu können, aber keine Möglichkeit mich zu legen und die Augen zu schließen.
Friday, March 14, 2008
Mein Gott, trinkst du?
Das ist die Kurzformel, nach der ich sofort loslasse. Egal wie wenig ich von dem Anderen weiß, ziehe ich mich von dem bis dahin Vergötterten dann sofort zurück. Alkohol ist eine Nummer zu groß für mich, neben so einer Konkurrenz habe ich keine Chance. Eine echte Schnapsdrossel verzichtet eher auf mich als auf die Flasche.
Thursday, March 13, 2008
Steffen Liebscher von der Ärzteversorgung werde ich anschreiben, um andere psychiatrisch berentete Ärzte zu erreichen und mich mit ihnen wegen der beruflichen Rehabilitation abzustimmen.
Es stürmt. Ich fröstle. Im Radio läuft WDR2. Ich habe mein Lieblingsvideo mit einem früheren Posting verlinkt und sehe mich an den Queens of Stone Age satt. Internetfernsehen ist schon gut. Und wenn es auch nur kurze Video-Sequenzen sind.
Wednesday, March 12, 2008
Kopf-Hals-Tumoren sind sexuell übertragbare Erkrankungen. Einzelne Herzschrittmacher sind über Funk ansteuer- und manipulierbar. Ich muss schon wieder an Pauls Schmids plötzlichen Herztod in Zürich denken. Der hatte auch einen Schrittmacher mit Defi.
Saarbrücken
weltkulturerbe völklinger hütte
altstadt saarlouis und sbr
saar - saarschleife - dreiländereck bei schengen
die nachbarregion mit sarreguemines und metz
im internet - lohnt sich allemal
wir wohnen in einem grünen land was du sehen kannst
wenn du richtung der see fährst
losheim
bostalsee
altstadt saarlouis und sbr
saar - saarschleife - dreiländereck bei schengen
die nachbarregion mit sarreguemines und metz
im internet - lohnt sich allemal
wir wohnen in einem grünen land was du sehen kannst
wenn du richtung der see fährst
losheim
bostalsee
Indien scheint der seuchenhygienische Supergau zu sein. Die Geschichte von dem tuberkulose-kranken Touri las sich gruslig. Tollwut soll dort so gefährlich sein wie hier für Jäger. Malaria, Hepatitis und Typhus sind angeblich die Hauptaufreger. Ärztliche Hilfe
In Chennai (Madras) wird für ärztliche Hilfe
Vijaya Hospital
Dr. A. Thomas George (englischsprachig)
180, N.S.K. Salai
Madras
Tel. 484 26 27
empfohlen.
Wahrscheinlich gehört man mit dem Straßenkinderprojekt zu einer Risikogruppe. Pfefferspray gegen tollwütige Hunde scheint im Flugzeug-Gepäck Probleme zu machen. Müsli ist dort teuer. Bei den Gesundheitsämtern kann man sich impfen lassen ohne die Praxisgebühr entrichten zu müssen.
Generalkonsulat. Die Anschrift lautet:
49, Ethiraj Road,
MICO Building;
Chennai - 600 015
Postanschrift:
Consulate General of the Federal Republic of Germany,
P.O. Box 6801,
Chennai 600 105
Tel.: (0091-44) 2821 0810, 2821 0824, 2821 0830
Fax: (0091-44) 2827 35 42
E-Mail: germanychennai@eth.net
Der Impfschutz wird ohne Tollwut (145 Euro) 250 Euro kosten
In Chennai (Madras) wird für ärztliche Hilfe
Vijaya Hospital
Dr. A. Thomas George (englischsprachig)
180, N.S.K. Salai
Madras
Tel. 484 26 27
empfohlen.
Wahrscheinlich gehört man mit dem Straßenkinderprojekt zu einer Risikogruppe. Pfefferspray gegen tollwütige Hunde scheint im Flugzeug-Gepäck Probleme zu machen. Müsli ist dort teuer. Bei den Gesundheitsämtern kann man sich impfen lassen ohne die Praxisgebühr entrichten zu müssen.
Generalkonsulat. Die Anschrift lautet:
49, Ethiraj Road,
MICO Building;
Chennai - 600 015
Postanschrift:
Consulate General of the Federal Republic of Germany,
P.O. Box 6801,
Chennai 600 105
Tel.: (0091-44) 2821 0810, 2821 0824, 2821 0830
Fax: (0091-44) 2827 35 42
E-Mail: germanychennai@eth.net
Der Impfschutz wird ohne Tollwut (145 Euro) 250 Euro kosten
Liebe
Was Liebe für mich bedeutet? Die Liebe zur eigenen Mitte. Die Konsequenz, mit der ich ein Ziel verfolge, ist ein Marker dafür.
Der Halberg ist gleich weit von Winterberg und Eschberg entfernt. Hab schon wieder vergessen, wie die Gasse in Wien hieß, in der Freud wohnte. Dieses Frühjahr wollte ich nach Wien. Vielleicht wird es im Herbst oder zu Pfingsten. Nach dem Hysterie-Score bei instabiler Angina pectoris, resp. Brustschmerz hatte ich Goerge 2001 gefragt, ausgehend vom Statement, das Freuds Lehrer auf seinem Sterbebett widerrief, dass nur Frauen hysterisch seien.
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